Lichtsteuerung – einfach und mit maximalem Effekt

08.04.2020
von Björn Stickfort

SmartHome? Gebäudeautomatisierung? Funksteuerung? Bluetooth oder Busleitung? Eine schier unerschöpflich anmutende Kommunikation über „intelligente Gebäude“ in den einschlägigen Magazinen und Foren hat in den letzten Jahren zu einer starken Verunsicherung seitens der Investoren, aber auch seitens der Planer und der involvierten Installationsbetriebe geführt. Und was genau ist jetzt ein wirklich intuitiv bedienbares, zukunftssicheres und auch wirtschaftliches System?

Die Antwort lautet: es kommt darauf an…

Dem Thema Lichtsteuerung begegnet man heute mit einfachen aber eben auch zukunftssicheren Systemen, wie Bluetooth. Warum zukunftssicher? Weil sich schon heute ein Standard gebildet hat, dem sich mehr als 100 Hersteller unterwerfen. Und weil solche Bluetooth-Module, wenn diese nicht ohnehin schon vom Lichtsystemhersteller integriert werden, auch herstellerneutral installiert werden können, um Licht komfortabel zu steuern.

Bluetooth ist ein standardisiertes Funkübertragungssystem, zur Datenübertragung in kurzen Distanzen.  Im Innenbereich von Gebäuden also wenige Meter. Aber durch ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, welches mit einem solchen System aufzubauen ist, erhöht sich die Reichweite erheblich und man kann ganze Gebäude sicher einschließen. Sämtliche Teilnehmer eines solchen Mesh-Netzwerkes empfangen Befehle und geben Informationen an andere Teilnehmer weiter. So entsteht ein ganzes, engmaschiges Übertragungsnetzwerk.

Es ist also mit einfachen Systemen möglich, eine ganze Reihe von Effekten zu erzielen. Angefangen von einfacher Ein- und Ausschaltung in vorher definierten Gruppen, über eine Automatikfunktion nach Zeit oder Astroprogramm (Dämmerung), bis hin zu komplexen Lichtszenen, die ganz individuelle Ergebnisse erzielen, wie Anwesenheitssimulation, Präsentationsunterstützung oder Effekterzeugung für Empfänge und kleine Events.

Bedient wird durch Taster an oder in der Wand montiert, Fernbedienungen die sich selbst erklären oder natürlich auch durch die entsprechenden Apps. 

← zurück zur Übersicht